Ich brauche eine zweite Meinung

Nachdem die Ergebnisse meines Immunsystems alles andere als erfreulich aussahen, war ich irgendwie ratlos. Das Kinderwunschzentrum sah keinen Grund zur Sorge, meine praktische Ärztin schon. Aber die war nunmal keine Expertin für Kinderwunsch.

Ich wollte professionelle Hilfe und eine zweite Meinung. Eine*n Immunolog*in oder sonst irgendeinen Spezialisten oder eine Spezialistin. Jemand, der nicht nur das Standard-Prozedere abspulte: Insemination, IVF, ICSI. Und erst nach ausreichend erfolgreichen ICSIs würde ich ordentlich angeschaut und diagnostisch interessant.

Meine Mutter hatte mir schon vor längerem einen Gynäkologen und Hormonspezialisten empfohlen. Mitten in Corona – bekam ich recht schnell einen Termin.

Kaum sah sich der Arzt meine Befunde an, sagte er genau das, was mich die ganze Zeit gewundert hatte: „Da gibt’s ja noch keinen Hormonstatus aus der zweiten Zyklushälfte, den brauchen wir aber! Ohne den geht’s nicht!“ Bisher war nur einmal mein Hormonspiegel in ersten Zyklushälfte untersucht worden.

Und schon ging’s ab ins Labor. Ein paar Tage später war das Ergebnis da. Nichts war schwarz markiert, für mich als Laiin waren die Werte alle in der Norm. Wenn auch teilweise recht am Rande der Norm.

Ein Gedanke zu “Ich brauche eine zweite Meinung

  1. Pingback: Das Prolactin-Problem – Die Fruchtbar

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