Der Transfer

Am 5. Tag war es dann soweit: der Transfer! Der Gedanke, dass ein Embryo in meine Gebärmutter eingesetzt wurde, war schon etwas seltsam. Fern von dem, was wir uns normalerweise so romantisch unter dem Entstehen eines „Kindes der Liebe“ vorstellen. Rechtlich, technisch und chemisch würde ich morgen wahrscheinlich schwanger sein. Gemeinsam mit meinem Mann ging ich wieder in die Klinik.

Der Arzt war begeistert: „So schöne Embryos! Sowas sehe ich selten! So eine tolle Entwicklung!“ Wir versuchten seinen Enthusiasmus in den Tabellen aus der Datenbank nachzuvollziehen, aber ich scheiterte vollends. Ich sah zwar die vielen Doppel-A’s, aber sonst wurde ich nicht so ganz schlau aus den Spalten der Datenbank, die die Entwicklung über die letzten Tage zeigten. Während sich der Arzt über die Qualität wegschwärmte und den schönen Rand der Blastozyste, sagte mein Mann recht nüchtern: „Komisch nur, dass wir dann hier sind, wenn sie doch so schön sind?“

Das Gesamtergebnis: 7 Blastozysten in AA Qualität (Ja, auch hier gibt es Ratings.), von denen dann eine eingesetzt und der Rest eingefroren wurde. Wir haben sogar ein Foto vom Embryo in mir bekommen.

Ein Gedanke zu “Der Transfer

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