Ich bin geimpft!

Durch meine Autoimmunerkrankung (Hashimoto) gehöre ich zu den Risikogruppen und bin nun tatsächlich schon das erste Mal geimpft. Wir werden daher mit dem nächsten Transfer noch warten. Für viele ist das nicht vorstellbar, aber mir war das doch recht wichtig. Nach mehr als einem Jahr Corona und mehr als drei Jahren Kinderwunsch mit allen Hochs und Tiefs einer Stimulation, mehreren Transfers und den entsprechenden Eingriffen und Untersuchungen hätte ich gerne zumindest in der Schwangerschaft (sollte sie jemals eintreten…) ein wenig mehr Sicherheit als ohne Impfung. Ich verstehe alle, die das anders handhaben – es ist letztendlich eine individuelle Entscheidung. Mir ist auch bewusst, dass es natürlich noch wenige Studien und Erfahrungen zur Impfung in bzw. vor der Schwangerschaft gibt. Aber sollte ich nach der Impfung nicht schwanger werden: ganz ehrlich, ich war schon vorher unfruchtbar.

Pressekonferenz „COVID-19-Impfung bei Kinderwunsch und Schwangerschaft: ein Widerspruch?“

Ich möchte nur ein paar Informationen noch mit euch teilen aus einer spannenden Pressekonferenz mit Frauenärztin Miriam Mottl und anderen Expertinnen. Es gab auch generelle viele Infos zum Thema Corona und Schwangerschaft, aber auch zu Impfungen und Untersuchungen vor dem Kinderwunsch.

Frauenärztin Miriam Mottl:

Wenn man die Option hat sich impfen zu lassen, dass man sich vorher impft. Ich weiß, es zählt jeder Monat. Aber Ablärungen dauern häufig zwei bis drei Monate, bevor man weiß, welche Therapieverfahren helfen. Diese Zeit könnte man beispielsweise für eine Impfung nutzen. Zur Zeit werden Kinderwunschpaare nicht vorgereiht. Wir hoffen, dass sich dies natürlich ändern wird, wenn wir mehr Impfstoffe zur Verfügung haben.“

Miriam Mottl, in der PK am 14. April 2021

Ein paar Linktipps mit Infos zu Corona in der Schwangerschaft bzw. zu Kinderwunsch und Corona-Impfung:

Kurzer Hinweis auch, apropos Impfungen. Hier gibt es eine Aufstellung aller wichtigen Impfungen vor einer Schwangerschaft:

4 Gedanken zu “Ich bin geimpft!

  1. das versteh ich wie gesagt auch – es kommt ja immer auf die Umstände rundherum an. Bei uns verschiebt sich alles eigentlich nur um 1-2 Monate, je nachdem wie man’s betrachtet. und wir mussten die Planung für den April sowieso cancellen, weil ein Befund noch ausständig war.

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  2. Maria Frosch

    Ich bin beim Lesen des Blogeintrags erschrocken, weil ich – wie viele Personen in meinem Alter – auch von Hashimoto betroffen bin und mich bisher auch nicht zur Risikogruppe gezählt habe. Die Rückfrage bei meiner Ärztin hat nun ergeben, dass man mit Hashimoto KEIN höheres gesundheitliches Risiko bei einer Covid19-Erkrankung hat. Es werden auch keine Medikamente verschrieben, die das Immunsystem unterdrücken. Infos dazu auch unter:https://www.schilddruesengesellschaft.at/corona-virus-schilddruese

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    1. Vielen lieben Dank für diesen wichtigen und interessanten Link! Ich werde ihn auch oben ergänzen! Ich war selbst überrascht, dazuzugehören bzw hatte ein bisschen schlechtes gewissen… aber die Impfung ist ja auf jeden fall sinnvoll und mit dem kiwu freu ich mich noch mehr drüber 🙂 und man kann sich sonst eher selten über eine immunerkrankung freuen!

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